Kategorie: Bücher über Berlin-Buch (PLZ 13125)

100 Jahre Buch

Taubenhaus Berlin-Buch    Im Jahr 1898

kaufte die Stadt Berlin im Rahmen ihres Stadtentwicklungsprogramms für die Anlegung von Rieselfeldern Ländereien des Bucher Gutsherren Georg Graf von Voß. Damit wurde in der Folge das niederbarnimsche Dorf Buch in vielfacher Weise neu geprägt und auch weit über seine Grenzen bekannt.

In dem vorliegenden Buch

werden in 12 Kapiteln die Geschichte der Bucher Krankenanstalten und medizinisch-biologischer Forschungseinrichtungen, neuer Ansiedlungen und landwirtschaftlicher Einrichtungen, der Kirchen und Friedhöfe, der Kunst, des Bucher Schloßparks,  des Bucher Waldes und der verkehrsanbindung des Ortes an Berlin beschrieben. Ein einleitender Überblick über die Zeit vor 1898 und einabschließendes Kapitel über archäologische Forschungen im Zusammenhang mit der Ortsentwicklung bilden den Rahmen der Beiträge über 100 Jahre Geschichte von Berlin-Buch.

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Denkmale in Berlin Bezirk Pankow – Ortsteil Buch

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In Berlin-Buch, an der Peripherie der heutigen Großstadt gelegen, trafen um 1900 zwei Welten aufeinander. Das idyllische Dorf mit einer sehenswerten Barockkirche, einem Gutshof und einem Schlosspark wurde mit seiner Feldflur vom Berliner Magistrat gekauft und zu einem großstädtischen Gesundheitsstandort ausgebaut. Die zur Zeit des Ersten Weltkriegs größtenteils fertig gestellte Krankenhausstadt Buch mit zwei „Irrenanstalten“, zwei Lungensanatorien, einer Heimstatt für Alte und Gebrechliche und mit einer dazugehörigen Technikzentrale war vermutlich die größte Sozialeinrichtung dieser Art in Deutschland. Der Name Buch ist in Berlin und auch weit darüber hinaus ein Markenzeichen für die medizinische Versorgung geworden. Es ist dem Stadtarchitekten Ludwig Hoffmann zu verdanken, dass die Krankenhausensembles mit ihren etwa 200 Nutzbauten auch zu einem außergewöhnlichen städtebaulichen und baukünstlerischen Ereignis wurden. Diese Denkmale der Sozialgeschichte und der Baukunst bilden zusammen mit dem Dorf Buch und seinen dörflichen Denkmalen, den Bauernhäusern, dem Dorfkrug, den Schulen und dem Gutshof sowie mit dem Schlosspark und der Schlosskirche bis heute eine in der Berliner Großstadtlandschaft und Großstadtgeschichte einzigartige Mischung.

Die Denkmaltopographie Berlin-Buch beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Buch von der Vor- und Frühgeschichte bis heute und stellt ausführlich alle Bau-, Garten- und archäologischen Denkmale dar. Das vielseitige Werk von Ludwig Hoffmann steht dabei im Mittelpunkt, seine Entwurfshaltung und seine Arbeitsweise werden ausführlich behandelt. Themen sind neben der Geschichte der Krankenhäuser und des Krankenhausbaus durch alle Perioden des 20. Jahrhunderts hindurch auch Wissenschaftseinrichtungen wie das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung, aber auch Verbrechen wie die Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus. Die DDR nutzte alle Gesundheitseinrichtungen intensiv und ergänzte sie durch mehrere medizinische Institute der Akademie der Wissenschaften.

 Haila Ochs, Michael Hofmann, Caroline Rolka

ISBN: 978-3-86568-543-8

29,80 €

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Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch

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Im Lauf eines Jahrhunderts verändert sich das Gesicht des kleinen Vorortes Berlin-Buch. Der Ortsteil Buch, dem Stadtbezirk Pankow zugehörig, erhält ein neues Gesicht. Behandlungsstätten und Forschungsinstitute entstehen bereits zur Kaiserzeit, die durch die Bebauungen Ludwig Hoffmanns geprägt werden und heute Denkmalschutz stehen. Bedeutende soziale Umbrüche haben immer wieder bestehende Strukturen aufgebrochen. Das begann bereits 1918, zu Beginn der Nazizeit 1931, während der Befeiung Berlins 1945, der Prägung durch die DDR und setzte sich nach der Abwicklung in der Wendezeit 1990 fort. Die krankenhausgeschichtlichen Veränderungen bis zum Jahre 2005 und ihre Akteure wurden an Hand weniger noch erhaltener Quellen akribisch festgehalten und werden dem Leser reich illustriert dargeboten.

ISBN: 9783938304426

32,90 €

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Siedlungs – und Kulturgeschichte von Berlin-Buch

bielkasiedlungDer Beginn des 20. Jahrhunderts brachte für Berlin-Buch einen deutlichen Aufschwung. War Buch bis dahin deutlich landwirtschaftlich geprägt, kamen nun fünf große Krankenhauskomplexe und das Institut für Hirnforschung dazu. Das Bucher Gesamtbild veränderte sich, nachhaltig fand eine soziale und kulturelle Entwicklung statt. Prof. Heinz Bielka legt eine eindrucksvolle umfangreiche Bildmaterialsammlung vor, in dem er die wechselvolle Bucher Siedlungsgeschichte von der Bronzezeit bis ins 21. Jahrhundert, die Chancen und die Probleme uns vorstellt.

 

224 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 13,90

ISBN 978-3-8280-2837-1

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Heinz Bielka – Streifzüge durch die Orts- und Medizingeschichte von Berlin-Buch

 

Berlin-Buch,Bielka 1 (2441) II COVER.indd das kleine Dörfchen am Nordostrand der deutschen Hauptstadt Berlin, hat sich aus seinem Dornröschenschlaf zum größten Krankenhausort Europas gemausert, vom Mega-Rieselfeld zum hochmodernen Forschungsstandort, vom etwas betulichen Wohnort zum Zufluchtsort für Großstadtflüchtlinge. Buch hat viele Gesichter, mit diversen Auf und Abs und immer wieder mit Aussicht auf Zukunft.

Prof. Dr. Heinz Bielka hat mehr als ein halbes Jahrhundert in Berlin-Buch gelebt und geforscht. Dabei ist es ihm gelungen, einen vielschichtigen informativen Streifzug durch Berlin-Buch aufzuzeichnen.

208 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 12,90

ISBN 978-3-8280-2441-0

 

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Gruss aus Buch – Historische Ansichtskarten aus dem Panketal und Umgebung

Gruss aus Buch

– Von Alpenberge bis Zepernick –

Joachim Nietsch

grussausbuch

ISBN 300 0168729

Preis 9,95 €

Das bekannte Dorf Buch geht in seinem Ursprung auf seine slawische Gründung zurück, wie alte Namen aus dem 14. Jahrhundert wie Wentzschenbuck oder Buch slavica vermuten lassen. Das genaue Alter von Buch ist nicht bekannt.

Im Jahr 1910 wurden auf dem Gelände des Städtischen Krankenhauses durch Prof. Kiekebusch Ausgrabungen durchgeführt, die eine Besiedlung seit ca. 1000 vor der Zeitrechnung nachweisen. Im Märkischen Museum Berlin kann man die Rekonstruktion des „bronzezeitlichen Dorfes Buch“ im Modell besichtigen. Man kann also von einer 3000-jährigen Bucher Geschichte sprechen, obwohl eine durchgängige Besiedlung unwahrscheinlich ist.

Buch hat außer seiner Frühgeschichte noch weitere baugeschichtliche Denkmäler zu bieten. Da wäre als erstes die 1731 von F. W. Diterichs entworfene evangelische Kirche (1736 eingeweiht) zu nennen, die 1943 durch Bombenangriffe zerstört wurde. Der Wiederaufbau erfolgte ohne den heute fehlenden Turm.

Des Weiteren ist der im 17. Jahrhundert angelegte Schlosspark mit Schloss und Orangerie (beide leider abgerissen) erwähnenswert.

Im Jahre 1931 wurde das Kaiser-Wilhelm-Institut in Betrieb genommen. Nicht zuletzt müssen die seit Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten Krankenanstalten genannt werden, die weit über die Bucher Grenzen hinaus Bedeutung erlangt haben. Die hier vorgelegten Postkarten zeigen in loser Folge diese und andere Bucher Bauwerke sowie die weitere Bucher Umgebung.

 

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